"Kaltes Plasma" kurz erklärt

Bei der so genannten Plasmamedizin handelt es sich um ein noch junges interdisziplinäres Forschungsfeld, in dem sich Physik, Medizin und Chemie treffen. Plasma wird auch als vierter Aggregatszustand bezeichnet und ist ein teilweise ionisiertes Gas, das durch seine elektrische Leitfähigkeit besondere Eigenschaften aufweist, die medizinisch genutzt werden können. Wesentliche Wirkkomponenten des Plasmas sind reaktive Stickstoff- und Sauerstoffspezies, UV-Strahlung und elektrische Felder. Dieselben synergetischen Wirkmechanismen sind als Therapieansätze bereits bekannt und spielen eine entscheidende Rolle bei Wundheilungsprozessen. Erste Studien zeigten eine wundheilungsfördernde und antimikrobielle Wirkung von kaltem Plasma bei der Anwendung auf menschlicher Haut bereits in den 1970er Jahren. Im Humanbereich wurden positive Ergebnisse vor allem bei der Behandlung von infektiösen und entzündlichen Hauterkrankungen und chronischen Wunden wissenschaftlich nachgewiesen. Kaltes Plasma regt das behandelte Gewebe zusätzlich zur Regeneration an und wirkt zusätzlich schmerzlindernd.

Wie wirkt PlasmaVet® bzw. "Kaltes Plasma"?

Die Wirkmechanismen von PlasmaVet®

Mit dem PlasmaVet® steht nun ein Instrument aus der sogenannten Plasmamedizin zur Verfügung, das diese erprobte Humantherapie in die Veterinärmedizin importiert und für die Tierärzte und Pferdebesitzer nutzbar macht. Da der Mechanismus der Plasmawirkung körpereigene Funktionen unterstützt und das kalte Plasma lokal und zeitlich begrenzt angewendet wird, ist das Nebenwirkungsrisiko außerordentlich gering. Das PlasmaVet® erzeugt ein gewebeverträgliches Plasma auf Körpertemperatur-Niveau und ermöglicht dabei eine flächige, schmerzfreie Applikation. Das hier entstehende elektrische Feld bewirkt eine Tiefenstimulation der behandelten Haut- und Wundfläche, die sich in einer nachhaltig gesteigerten Mikrozirkulation widerspiegelt. Die Wunde wird so mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und damit die Wundheilung aktiviert. Sinnvoll sind sowohl Einzelanwendungen als Alternative zu bestehenden Therapien, als auch eine Behandlung ergänzend zur Unterstützung anderer Therapien, z.B. durch eine Verbesserung der Wirkstoffeinbringung in die Haut nach einem Salbenauftrag. Die Behandlung mit PlasmaVet® ist jederzeit und ohne medizinische Fachkenntnisse durch einfaches Auflegen des Applikators auf die betroffene Stelle für wenige Sekunden einmal täglich möglich.

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